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Sessel "LC1" Chrom, Leder schwarz
Cassina Sessel "LC1" Chrom, Leder schwarz
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Drehstuhl "LC7", Leder schwarz
Cassina Drehstuhl "LC7", Leder schwarz
Designer: Le Corbusier
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Drehstuhl "LC7", Leder weiß
Cassina Drehstuhl "LC7", Leder weiß
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Drehstuhl "LC7"
Cassina Drehstuhl "LC7"
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Liege "LC4 Villa Church"
Cassina Liege "LC4 Villa Church"
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Tisch "LC6"
Cassina Tisch "LC6"
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Sessel "LC1" schwarz, Fell schwarz
Cassina Sessel "LC1" schwarz, Fell schwarz
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Sessel "LC1" Chrom, Fell gefleckt
Cassina Sessel "LC1" Chrom, Fell gefleckt
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Tisch "LC15"
Cassina Tisch "LC15"
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Drehhocker "LC8", Leder weiß
Cassina Drehhocker "LC8", Leder weiß
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Drehhocker "LC8", Leder braun
Cassina Drehhocker "LC8", Leder braun
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Drehhocker "LC8", Leder grafite
Cassina Drehhocker "LC8", Leder grafite
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Le Corbusier

Le Corbusier. Multitalent und Visionär

Ein großer Gestalter schreibt Geschichte

Stadt, Haus, Stuhl: Er gestaltete in allen Dimensionen und Größen. Welchen gestalterischen Aufgaben er sich in Architektur, Kunst und Design auch immer zuwandte, mit seinen programmatischen Ideen wirkte er prägend für Generationen.

Le Corbusier gilt in der Architektur als einer der Wegbereiter des Funktionalismus, in der Kunst begründete er den Purismus. Beide Tendenzen finden sich in seinen Möbelentwürfen für Cassina wieder.

Wie wird man Le Corbusier?

Charles-Édouard Jeanneret-Gris kam 1887 in La Chaux-de-Fonds zur Welt, einer bis heute für die Schweizer Uhrenindustrie berühmten Stadt.

Sie gehört übrigens mit 1.000 Metern zu den höchstgelegenen Städten Europas. 1841 wurde ihre Innenstadt nach Plänen des Architekten Charles-Henri Junod umgestaltet. Kreuzende Straßen standen danach im rechten Winkel zueinander, wie in Vorahnung von Corbusiers späterem "Gedicht vom rechten Winkel". Moderne Wohnblöcke und Jugendstilhäuser säumten die Boulevards.

Der Vater des späteren Le Corbusier emaillierte die Gehäuse von Uhren, seine Mutter war Musikerin.

Geprägt vom Eindruck perfekt funktionierender, industriell gefertigter Uhrwerke und einem Stadtplan nach Reißbrett, besuchte Jeanneret-Gris die örtliche Kunstgewerbeschule. Sein Lehrer ermutigte ihn dazu, sich der Malerei und Architektur zuzuwenden. Fünf Jahre später stand sein erster Entwurf am Ort, die Villa Fallet.

Nach diversen Studienreisen durch Europa ließ er sich schließlich 1917 in Paris nieder und veröffentlichte anlässlich einer Ausstellung sein Manifest für den Purismus in der Kunst.

Als Mitbegründer der Zeitschrift L'Esprit Nouveau legt er sich das Pseudonym Le Corbusier zu, eine Anspielung an den Namen seines Großvaters. In Paris gründete er mit seinem Neffen Pierre Jeanneret ein Architekturbüro, das in späteren Jahren ebenfalls programmatische "Fünf Punkte zu einer neuen Architektur" vorlegte.

Sein Wille, programmatisch zu wirken, äußerte sich am deutlichsten in einer Reihe stadtplanerischer Utopien, die entweder eine abstrakte Idealstadt des Funktionalismus beschrieben oder großzügige Umgestaltungen realer Städte wie Paris und Algier vorsahen.

Rationales Möbeldesign mit emotionaler Kraft

Seinen Durchbruch als Designer von Möbeln erlebte Le Corbusier 1928 auf dem Salon d'Automne, wo er mit seinem Neffen Pierre Jeanneret und der Architektin Charlotte Perriand unter den Titeln LC1 bis LC7 gemeinsame Entwürfe präsentierte.

Jedes dieser Möbelstücke gehörte von Anfang an zum bleibenden Bestand berühmter Design-Ikonen. Der Designersessel und das Sofa LC2, die Designerliege LC4, sie alle werden bis heute als Original in höchster Qualität von Cassina hergestellt und vertrieben.

Der Chaiselounge gab Cassina den Namen LC4CP, weil Charlotte Perriand (CP) diesen Entwurf federführend mitgestaltete. Das LC CASIERS STANDARD darf als Urform vieler moderner Regal- und Schranksysteme angesehen werden. Cassina ist von der Qualität der Möbel so überzeugt, dass es Mitgliedern im LC OWNERS CLUB 50 Jahre Garantie auf die Modelle LC1, LC2, LC3, LC4 und LC5 gibt.

Wegweisende Architektur, umstrittene Stadtplanung

1927 gewannen Le Corbusier und Pierre Jeanneret bei dem Wettbewerb für den Völkerbundpalast in Genf einen ersten Platz. Zu ihrer Enttäuschung lehnte die Jury dennoch die Umsetzung ihrer Pläne ab. Die beiden ließen sich dadurch jedoch nicht aufhalten und gründeten in der Schweiz den Congrès International d'Architecture Moderne.

Le Corbusier gestaltete im Laufe seines Lebens eine ganze Reihe an Gebäuden, die Architekturgeschichte schrieben. Darunter die "Wohnmaschine" Unité d'Habitation in Marseille, die Kapelle von Ronchamp, das Kloster Sainte-Marie de La Tourette oder die wegweisende Villa Savoye in Poissy.

Mit dem "Plan Voisin" trat Corbusier als radikaler Stadtplaner ins Bewusstsein seiner Zeitgenossen. Seine Vision gestaltete ohne größere Rücksicht auf den historischen Bestand Teile der Innenstadt von Paris in eine Trabantenstadt um. Der Literaturnobelpreisträger Joseph Brodsky schreibt deshalb über Le Corbusier und den Funktionalismus: "Sie haben mehr zur Zerstörung der europäischen Landschaft beigetragen als die deutsche Luftwaffe im 2. Weltkrieg …"

Tatsächlich hat sich die funktional-pragmatische Bauweise der sogenannten modernen Architektur seit den 70er-Jahren durchgesetzt. Heute fällt die wegweisende Architektur der Stuttgarter Weißenhof-Siedlung, an der Le Corbusiers Büro 1927 an der Seite von Mies van der Rohe und anderen mitgewirkt hat, kaum noch auf.

Der Künstler Le Corbusier: Purismus als Programm

Für seine künstlerischen Ansprüche entwickelte Le Corbusier seine eigene Farbenskala, indem er aus 80 Farbpigmenten 63 harmonische Farbtöne in 14 Gruppen ableitete.

Früh setzte er sich mit der "Arts and Craft"-Bewegung und dem "Art nouveau" auseinander. Seine frühen Werke sind noch stark vom Kubismus beeinflusst, den er zu seinem Programm des Purismus weiterentwickelte. Seine Ablehnung des rein Dekorativen dehnte er von der Kunst auf die Architektur aus.

Le Corbusier hinterließ der Nachwelt mehr als 500 Kunstwerke, darunter Gemälde, Skulpturen und Gobelins, außerdem eine große Zahl an Zeichnungen.

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